Die Nutzung des Internet und des Computers im Unterricht bietet sich neben Recherchezwecken,
auch für die anschaulichere Vermittlung komplexer Sachverhalte an, die an vielen Stellen im Unterricht eingesetzt werden kann.
Reif hat in seinem Aufsatz "Computereinsatz im Erdkundeunterricht - Methodik und Didaktik" diesen Sachverhalt klar herausgearbeitet.
Darüber hinaus kann aber auch die Gestaltung einer eigenen Internetseite ein Arbeitsauftrag
an Schüler sein. Auf diesen Seiten können Unterrichts- oder Projektinhalte aufarbeitet und
visualisiert werden. Beispiele hierzu finden sich hier.
Auf diese Weise kann eine Synthese zwischen der Beschäftigung mit einer immer wichtig werdenden Form an neuen Kommunikationsmedien und fachspezifischer Thematik erreicht werden.
Um Internetseiten erstellen zu können, war es noch vor 1-2 Jahren notwendig Grundkenntnisse in der
Internet Seitenbeschreibungssprache HTML (Hyper Text Markup Language) zu besitzen.
Die Sprache besteht dabei aus sogenannten "Tags". Mit diesen Tags werden die einzelnen Teile
einer Internetseite abgegrenzt, sowie Formatierungen des Textes und die Integration von
Hyper-Links, Grafiken, Tabellen usw. vorgenommen.
Eingebettet werden können diese Elemente in das aus Kopfteil und Textkörper bestehende
Grundgerüst einer HTML-Seiten.
Der allgemeinen Aufbau einer HTML-Seite sieht wie folgt aus:
<html>
</html>
Anregungen und Hilfen zum Erlernen von HTML bieten folgende Links.
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SelfHTML: Sehr gute On- & Offline-Anleitung zu HTML (http://www.netzwelt.com/selfhtml) |
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HTML-Tutorials, frei verwendbare Grafiken, Verzeichnis der HTML-Befehle, Internet Glossar (http://www.htmlgoodies.com) |
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Stilistische Empfehlung für gute HTML Programmierung (http://www.cs.cmu.edu/~tilt/cgh |
Verstärkt drängen nun in der letzten Zeit moderne HTML-Editoren auf den Markt, die die Gestaltung einer
Internetseite in einer graphischen Oberfläche ermöglichen. Kenntnisse in HTML sind nicht mehr notwendig.
Die Oberfläche dieser Programme ähnelt dabei sehr stark der von gängigen Textverarbeitungssystemen wie
z.B. Word. Selbsterklärende Icons ersetzen dabei die mühsame Programmierung des HTML-Syntax.
Diese zunehmend leistungsfähiger werdenden Werkzeuge eignen sich daher im besonderen Maße
für die Schülerarbeit in der oben angedeuteten Form.
Erwähnenswert ist noch, daß Schulen, die dem Förderprogramm Schulen ans Netz angehören, einen Vertreter dieser Programme, nämlich das FrontPage Produkt der Firma Microsoft kostenlos erhalten.
Einen umfassenden Testbericht über die WYSIWYG (What you see is what you get)-HTML-Editoren findet sich Beispielsweise in der Computerzeitschrift c't, Ausgabe 22/98, S. 132-145.